Rauchen und seine häufigsten Folgeerscheinungen
Die Frage nach den drei häufigsten Folgeerscheinungen von langjährigem Tabakkonsum ist leicht zu beantworten: Kurzatmigkeit, Herz-Rhytmus-Störungen sowie ein deutlich benachteiligtes Immunsystem. Diverse Inhaltsstoffe des Tabaks, sowie Additive wie Teer, nisten sich im Körper ein und haben, durch den regelmäßigen Nachschub, keinerlei Möglichkeit den Körper wieder zu verlassen. Diese Schadstoffe und Giftstoffe werden von unserem Immunsystem nun andauernd und permanent bekämpft, was zur Folge hat, dass andere Erkrankungen von außen es leichter haben als beim Nichtraucher, dessen Immunsystem nicht permanent in Action, und nicht geschwächt ist.

Die unweigerliche Folge ist, dass ein Raucher vermehrt unter beispielsweise Erkältungen, Angina und grippalen Infekten zu leiden haben. Nun würde der Raucher vielleicht sagen „Na und – nehme ich eben ein paar Medikamente mehr als üblich.“ und hat damit oberflächlich betrachtet natürlich Recht, sieht aber auch den Wald vor lauter Bäumen nicht. Denn gerade Erkrankungen wie grippale Infekte und Angina sind Erkrankungen die sich auf kurz oder lang an Herz und Lunge zu schaffen machen – also exakt den Organen die bereits eh durch den Tabakkonsum fortwährend geschädigt werden. Häufiger Einsatz von Antibiotika sind darüber hinaus auch nicht zu verachten, da diese nicht selten über Leber und Nieren abgebaut werden und somit potentiell schädlich sein können, werden sie über langen Zeitraum verabreicht.
Die häufigsten Rauchererkrankungen
Die häufigste Erkrankung bei Rauchern sind Herz- und Kreislauferkrankungen. Diese gehen auch statistisch betrachtet deutlich häufiger tödlich aus als Krebserkrankungen, was nicht zuletzt daran liegt dass die Zahl der Erkrankten um ein Vielfaches höher liegt. Oft ist das Rauchern aber nicht Grund genug damit aufzuhören. Bei vielen ist die Sucht so groß, das nicht mal der permanente Gebrauch eines Teppichklopfer aus Weide sie davon abhalten könnte zu rauchen.
Durch die Tatsache, dass Nikotin als Nervengift natürlichen Vorkommens entspringt, fällt die Tabakpflanze unter die sog. Psychoaktiven Pflanzen, und ist somit nicht nur im weitesten, sondern im engsten Sinne als psychoaktive Droge zu betrachten. Nikotin wirkt in geringen Dosen Kreislauf-fördernd, zügeln den Appetit und regen die Verdauung an (mit Ausnahme des Appetitzüglers vergleichbar mit Kaffee, übrigens auch eine psychoaktive Pflanze), in höheren Dosen führt Nikotin zu Rausch-ähnlichen Zuständen wie bspw. Schwindelgefühle und körperliche wie seelische Entspannung. Dieses Schwindelgefühl ist im Grunde bereits Anzeichen einer leichten Vergiftung.
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